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Studentisches Wohnen im Quartier der Generationen am Baakenhafen, Hamburg,
2021

“Wohnspeicher”
Inspiriert vom Hamburger Speicherbau tritt der Stadtbaustein als kompaktes, unaufgeregtes Volumen mit ruhiger und gleichmäßiger Befensterung in Erscheinung. Durch eine differenzierte, die unterschiedlichen Nutzungen abbildende Fassadengestaltung wird die Baumasse horizontal klassisch in zwei Bereiche gegliedert: Das Sockelgeschoss mit den gewerblichen Nutzungen bildet dabei die Basis, während der Überbau in den Obergeschossen die 138 geförderten Kleinstwohnungen mit ihren Gemeinschaftsflächen für die Studierenden und Auszubildenden beherbergt. Der Innenhof bietet zugeordnete Freiflächen von hoher Aufenthaltsqualität.
 

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Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich feinsinnige, räumlich wirksame, horizontale und vertikale Gliederungselemente, die sowohl eine Tiefe, als auch wohltuende Maßstäblichkeit und Proportionierung in den Fassaden sicherstellen

Das Sockelgeschoss und die horizontalen Gliederungselemente wurden in Weißbeton-Fertigteilen erstellt. Der Kammputz führt in seiner Plastizität das abwechslungsreiche Spiel aus Licht und, Schatten, das sich bereits durch die Fassadengliederungen einstellt, im Detail fort.

Eine Lärmschutzverglasung mit Schiebelementen stellt die natürliche Fensterlüftung auch in den nächtlichen Ruhezeiten sicher. Bei der Konzeption der Materialien und Konstruktionen wurde der seriellen (Vor-)Fertigung mit Stahlbetonfertigteilen und immer wiederkehrenden Fenster- und Verglasungsformaten besondere Bedeutung beigemessen und somit eine wirtschaftliche Bauweise sichergestellt.

Durch eine energetisch hocheffiziente Gebäudehülle mit wärmebrückenfreien Konstruktionen konnte ein nachhaltiger KFW 40 Standard erreicht werden, welcher niedrige Unterhaltskosten und günstige Mieten in 30 Jahren Sozialbindung ermöglicht.

Wettbewerb: 2. Preis, 2015

Planungsbeginn: März 2015

Baubeginn: Oktober 2018

Fertigstellung: Juli 2021

Architekten:

meck architekten gmbh

Andreas Meck †, Axel Frühauf

Mitarbeit:

Martina Frieling (Projektleitung), Paula Haenelt, Nanjana Zitzelsberger

Fotografie:

Florian Holzherr

Freianlage:

HAHN HERTLING VON HANTELMANN

 

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