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Mensa Campus Garching, München,
2019

Als Herz des Campus nimmt die neue Mensa täglich im Wechselspiel Mensch und Materie auf und lässt sie wieder los. Die städtebauliche Setzung folgt der Rasterstruktur des Campus Garching, die Organisationsform des Quadrats dient der inneren Funktion. Sie ist der Vorstellung von einem richtungslosen Solitärbaukörper entlehnt, der sowohl von außen als auch in sich die „Mitte“ verkörpert.

Über den innenliegenden Freiraum werden die einzelnen Funktionsbereiche erschlossen. Diese Agora ist ein Ort des Verweilens, der Begegnung und der Kommunikation. Ihre räumliche Erweiterung ist das Foyer, welches mit einem eindrucksvollen Stufengang die Vertikalerschließung inszeniert. In der Basis sind die öffentlich zugänglichen Nutzungen um die Agora gruppiert: Foyer, Cafeteria und Studentenkneipe sorgen für pulsierendes, studentisch-attraktives Leben.

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Für das Obergeschoss gilt: Vorbereiten, Kochen, Ausgeben, Essen, Rückgeben und Spülen liegen gemeinschaftlich auf einer Ebene. Die Funktionsverteilung gehorcht dem Personen- und Warenfluss, wobei sich der durch die Agora angenehm gegliederte Speisesaal in die Mitte öffnet. Ein uneingeschränkter Ausblick spiegelt die Weite des Campus und gibt Orientierung im Inneren.

Die konstruktive Ordnung des tragenden Gerüstes aus Stahlbeton reagiert auf die Schichtung der unterschiedlichen Nutzungen und räumlichen Strukturen: der Sockel eng und dicht, der Raum (Speisesaal) licht und weit. Ein Tragrost aus Stahlbeton erinnert an die Mensa des Architekten Franz Hart auf dem Stammgelände der Universität in der Stadt. Er bildet das prägnante Dachtragwerk des Speisesaals und verleiht dem Raum in Verbindung mit dem allseitigen Lichteinfall Identität und eine einzigartige Atmosphäre.

Wettbewerb: 1. Preis, 2012

Planungsbeginn: Februar 2013

Fertigstellung: 2019

 

Architekten:

meck architekten gmbh

Andreas Meck †, Axel Frühauf
 

Mitarbeiter:

Wolfgang Amann (Projektleitung), Tobias Jahn, Stefan Mittermaier, Isabel Protschky, Ana Sammeck, Daniel Sommer, Nikolija Stamenkovic (Projektleitung), Nanjana Zitzelsberger, Stefan Zöls

 

Baudurchführung:

Sebastian Kruppa

 

Visualisierung:

VIZE

Fotografie:

Michael Heinrich, München

 

 

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