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meck architekten
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Dachausbau Baaderstraße, München,
2005

Eine Dachgeschosswohnung in einem gründerzeitlichen, denkmalgeschützten Rückgebäude in innerstädtischer Lage soll erweitert werden. Geprägt durch seine Schrägen und Neigungen und seine konstruktiven Besonderheiten besitzt der Bestand im Mansarddach einen eigenen Charme und Charakter. Diese Themen werden im Entwurf der Erweiterung aufgegriffen. Aus dem bestehenden Mansardengeschoss wird durch den Ausbau des Spitzbodens ein großzügiges Loft mit Atelier-Charakter.

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In den Dachraum sind mehrere Oberlichter eingeschnitten, die mit ihren tiefen, schräg ausgestellten Laibungen die Themen des Mansarddaches, expressionistisch überhöht, neu interpretieren. Die Schrägen der Laibungen sind nach Osten oder Westen ausgerichtet und lenken das Licht im Tagesverlauf bis tief in das Rauminnere. 

Ein eingestelltes Möbel, eine „black-box“ mit integrierter Nasszelle, strukturiert den sonst offenen Atelierraum und überrascht durch ihr helles, lichtes Inneres.

Auch die Materialität ist einfach und reduziert. Der Raum lebt vom Kontrast der lichten, weißen Hülle des Dachraumes zum schwarzen, eingestellten Möbel und dem der ruhigen, glatten Oberflächen zur lebendigen Struktur. Der Boden ist mit massiven Lärchenholzdielen ausgelegt und bringt zusammen mit der rauen Materialität der Konstruktion des alten Dachstuhles eine natürliche Lebendigkeit und Wärme in den Raum: Einfachheit und Sinnlichkeit - less is more.

Planungsbeginn: Oktober 2005

Fertigstellung: Dezember 2005

 

Architekten:

meck architekten, Prof. Andreas Meck

mit Susanne Frank, München

 

 

Fotografie:

Michael Heinrich, München

 

Auszeichnung:

  • VELUX Architekten-Wettbewerb 2006, 1. Preis 

 

 

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