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Informationszentrum Niedergermanischer Limes, Remagen,
2024

Das Informationszentrum Niedergermanischer Limes vermittelt als Informations- und Besucherzentrum überblicksartig einen Eindruck des UNESCO-Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“. Leitgedanke dieses Entwurfs ist der Über-Blick über die Römische Geschichte Remagens: Im Inneren verkörpert durch die Inszenierung der Mauerreste der römischen Kastellbefestigung – im Äußeren durch einen Aussichtsturm mit Blick auf das „Historische Dreieck“.

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Der Neubau fügt sich als städtebauliches Passstück in den Bestand ein. Bauplastisch greift der Entwurf die Idee des ursprünglich an dieser Stelle vorhandenen Wachturmes auf. Den Höhepunkt der Ausstellung bildet eine Aussichtsebene auf rund zehn Metern über dem Gelände, von der sich wahrhaftig ein Überblick über Remagen und seine Römische Geschichte einstellt.

Mit den versetzten Ebenen und geschossübergreifenden Lufträumen entstehen Aus- und Durchblicke, die nicht nur innerhalb des Ausstellungsbereichs, sondern auch mit dem Verwaltungstrakt ein räumliches Kontinuum sicherstellen. Die Ausstellungsräume sind multifunktional und vielfältig bespielbar.

Auf allen Hauptebenen der Ausstellung werden die gläsern eingehausten und damit konservierten Mauerreste der römischen Kastellbefestigungen sichtbar gemacht und in die Ausstellungskonzeption mit einbezogen. Ein inszenierter Rundgang führt die Besucher von den unter- und oberirdischen Mauerresten bis zum Aussichtspunkt mit Blick über das „Historische Dreieck“.

Wettbewerb: 3. Preis, 2024

Architekten:

meck architekten gmbh
Axel Frühauf

Mitarbeit:

Valentin Müller, Friedel Schulz, Stefan Zöls

Freianlage:

lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh

 

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