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meck architekten
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Wohnanlage Waldkraiburg,
1996

Die Bebauung entlang der stark befahrenen Siemensstraße bildet das Rückgrat der gesamten Anlage und faßt den Straßenraum. Als erster Bauabschnitt wurden elf Wohneinheiten, ein Cafe im Kopfbau der Lärmschutzbebauung und eine Quartierstiefgarage verwirklicht. Die Wohnanlage besteht aus vier Zweizimmerwohnungen und sieben Maisonette-Wohnungen, die jeweils über einen privaten Gartenanteil oder eine Dachterrasse verfügen.Die freien und flexiblen Grundrisse erlauben eine freie Raumaufteilung und nachträgliche Veränderungen. Das Gebäude diente als Ausstellungs- und Demonstrationsobjekt im Rahmen der `Natur in der Stadt` Ausstellung 1995 in Waldkraiburg.

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Wohnungskonzept
Wohnungen für unterschiedliche Bedürfnisse:
- die wachsende Wohnung
  (Gartenzimmer, Einzone als Puffer zur Straße; Wohnen zum grünen Hofbereich)
- alle Wohnungen mit Garten, Balkon oder Dachterrasse
- flexible Wohnungsaufteilung:
  die Aufteilung innerhalb ist frei wählbar und auch nachträglich noch veränderbar
- teilweise altengerechte Wohnungen
- frauenfreundliche Tiefgarage

Bauweise
Vorfertigung:
- Fassadenelemente
- Fertigteiltreppen ohne Belag
- Stahlbetonfertigteile (Balkon)
- Filigrandecken
- Dachelemente (Holzsandwichtafeln)

Konstruktion:
- Stahlbetonstützenkonstruktion, frei einstellbare, flexible Trennwände (auf Estrich)
- Wohnungstrennwände 24 cm Schallschutzmauerwerk
- Außenwände zum Schall: 43 cm Ziegelmauerwerk

Ökologie
- Verwendung ökologischer Baustoffe (Schafwolldämmung, Anstriche, Bodenbeläge)
- Aktive Solarenergienutzung durch Sonnenkollektoren, Solaranlage zur
  Warmwasserbereitung
- Passive Solarenergienutzung:
  zonierte Grundrisse, Pufferraum, Wintergärten, Sonnenschutz
- Sammlung und Einleitung des Oberflächenwassers in einen Teich
- Gasbefeuerte Warmwasserpumpenheizungsanlage als geschlossene Anlage.
  Kesselanlage mit Brennwerttechnik zur besseren Ausnutzung des Primärenergieeinatzes
- Zentrale Heiztechnik für die gesamte Wohnsiedlung

Kosten
Vorgesehene Einsparungen durch:
- Verwendung vorgefertigter Elemente (Fassadenpaneele, Betonfertigteile)
- identische Grundrisse über die gesamte Anlage (155 WE)
- Zentrale Heiztechnik für die gesamte Wohnanlage
- Zentrale Tiefgarage für die gesamte Wohnanlage
- Bauunternehmer konnte zum Teil selbst bestimmen, welche Ausführungsart
  er anwenden wollte

Wettbewerb: 1. Preis, 1992

Fertigstellung: 1996

 

Architekten:

meck architekten

Prof. Andreas Meck

 

Mitarbeiter:

Egbert Ackermann, Christoph Engler

 

Auszeichnung:

  • Architekturpreis Zukunft Wohnen 1996
  • Bayerischer Wohnungsbaupreis 1997
  • BDA-Preis Bayern 1997

 

 

Weitere Projekte: