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meck architekten
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Wohnhaus Aschau,
1994

Entwurfskonzept
einfacher, zonierter Baukörper in Mischbauweise: 
Nebenraumzone im Norden als Massivbau und Pufferzone
Aufenthaltsräume als Holzskelettbau mir großzügiger Verglasung und Ausblick nach Süden
raumhohe Schiebe- bzw. Türelemente in den Querwänden ermöglichen ein Durchwohnen auch in Längsrichtung
die Innenseite des Hauses ist wie ein begehbares Möbel mit Holz ausgeschlagen
ein zweigeschoßiger Luftraum mit Galerie erzeugt räumliche Großzügigkeit
die Aufenthaltsräume sind im goldenen Schnitt proportioniert
ein blauer Kachelofen gibt dem Haus Mitte
'rauhe' Materialien: Sichtbeton, sägerauhe Lärchenschalung und großgliedrige Dacheindeckung reagieren in ihrer Ruppigkeit auf die umgebenden Gebirgsmassive (Kampenwand)
die'bewohnte' Südfassade ist 'weicher' in den Oberflächen der Materialien (Furniersperrholz) und ist differenziert ausgebildet im Übergang zwischen Innen und Außen (Sonnenschutz, Balkon, Rankhilfe)
die Garage dient als Sicht und Lärmschutz zur Straße und bildet zusammen mit dem Windfang den ruhigen Eingangshof
die nicht genehmigte Betongartenmauer entlang der Straße soll den Baukörper in der Umgebung verankern. Die dafür geplante Hecke kann nur ein unvollständiger Ersatz sein

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Energiekonzept
energetisch optimale Gebäudestellung und Baukörperausbildung: Massivbaukörper mit Pufferräumen nach Norden 
mehrschaliger Wandaufbau: Speicherwand (Ziegel), Isolierung, Wetterhaut (Lärchenschalung)
im Süden großflächige Verglasung zur Wärmegewinnung 
ein Steinfußboden dient als Speichermasse
Verschalung im Sommer durch baulichen Sonnenschutz, Balkon, Dach und Stahlgerüst für mobilen Sonnenschutz bzw. Berankungshilfe für eine sommergrüne Südfassade

Fertigstellung: Dezember 1994

 

Architekten:

meck architekten

Prof. Andreas Meck

 

Mitarbeiter:

Volker Hauth, Brigitte Moser, Bettina Seeger

 

Auszeichnung:

  • 1995 Deutscher Architekturpreis, Anerkennung
  • 1995 BDA Preis, Anerkennung

 

 

Weitere Projekte: